Update 14.09.2026 - 17:03 Uhr

Trump: Die einzig nötige Leitplanke für KI bin ich selbst

Führende Köpfe der Branche warnen vor den Gefahren von Künstlicher Intelligenz. US-Präsident Trump sieht keinen Grund zur Sorge - und begründet das mit seiner eigenen Cleverness.

Trump spielt Gefahren von KI herunter. (Archivbild) Bild: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
Trump spielt Gefahren von KI herunter. (Archivbild)

In der Debatte um die Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) hat US-Präsident Donald Trump erneut die Gefahren der Technologie heruntergespielt. Die einzig nötige Leitplanke für KI sei ein Präsident mit hoher Intelligenz - und den hätten die USA, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Gegen KI sei derzeit eine „kranke Verschwörung“ im Gange, schrieb er weiter. „Der Einzige, der sich darüber freut, ist China.“

Am Wochenende hatten erneute Aufrufe von KI-Techbossen in den USA, die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz zu verlangsamen, für Aufregung gesorgt. Dario Amodei, Chef des KI-Unternehmens Anthropic, machte einen solchen Vorstoß. Zuspruch kam von Rivalen wie dem Chef des ChatGPT-Entwicklers OpenAI, Sam Altman, sowie Tech-Milliardär Elon Musk. Trump hatte die Bedenken bereits zuvor als unbegründet abgetan.

Wie Trump nun mitteilte, stoppte seine Regierung wiederholt KI-Funktionäre, die schädliche oder potenziell schädliche Dinge vorantreiben. Dazu gehöre auch Anthropic-Chef Amodei, der sich lediglich als Unschuldslamm darstelle.

© dpa-infocom, dpa:260914-930-684241/2

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