08.10.2026 - 15:47 Uhr

150.000 Schweizer Franken Geldstrafe auf Bewährung für Xhaka

Granit Xhaka muss wegen gefälschter Impfzertifikate ein hohes Bußgeld zahlen, sollte es noch einmal Verfehlungen geben. Wie reagiert der Schweizer Verband auf das Urteil?

Im Fall der gekauften Impfzertifikate gab es nun ein Urteil gegen Granit Xhaka. (Archiv) Bild: Christian Charisius/dpa
Im Fall der gekauften Impfzertifikate gab es nun ein Urteil gegen Granit Xhaka. (Archiv)

Der frühere Bundesliga-Profi Granit Xhaka ist wegen gefälschter Impfzertifikate aus der Corona-Zeit zu einer Geldstrafe in Höhe von 150.000 Schweizer Franken zur Bewährung auf zwei Jahren verurteilt worden. „Das bedeutet: Die Strafe wird nicht vollzogen, wenn ich mir in dieser Zeit nichts zuschulden kommen lasse“, schrieb Xhaka in einer Story auf Instagram. 

„Ich wurde per Strafbefehl wegen Erschleichens einer falschen Beurkundung zu einer bedingten Geldstrafe von 50 Tagessätzen à Fr. 3.000 bei einer Probezeit von zwei Jahren verurteilt“, teilte Xhaka mit. „Die Verfahrenskosten habe ich bereits bezahlt.“ Zuvor habe er nach eigener Aussage bei der Staatsanwaltschaft vollständig ausgesagt. 

Auch sportliche Konsequenzen?

Unklar ist noch, ob das Urteil sportliche Konsequenzen nach sich zieht. „Wir haben Kenntnis vom Entscheid der Staatsanwaltschaft erhalten“, teilte der Schweizerische Fussballverband der Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. „Basierend darauf können wir nun die angekündigten Gespräche führen, wie wir die Zukunft gemeinsam gestalten werden.“

Der frühere Bundesligaprofi von Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen hatte zuvor gestanden, Impfzertifikate gekauft zu haben.

© dpa-infocom, dpa:261008-930-810289/1

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